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Ruhrsonanz e.‍ ‍V.

Internationale Chorwerkstatt im Ruhrgebiet

Kaleidoskop der Liebe

Sehnsucht, Hingabe, Verlust und Hoffnung: 2026 stellt Ruhrsonanz die Liebe ins Zentrum – ein Thema, das so zeitlos wie wandelbar ist. Wir entwerfen ein musikalisches Panorama quer durch Kulturen, Epochen und Sprachen, das weit über das klassische „himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ hinausgeht.

Den roten Faden des Programms bilden die Amorettenchöre aus Henry Purcells „Dido and Aeneas“. Während die kleinen, geflügelten Liebesboten – die Amoretten – im Original eher im Hintergrund agieren, rückt Ruhrsonanz sie 2026 ins Rampenlicht. Ausgehend von dieser barocken Erzählung knüpfen wir Verbindungen zu Chorwerken unterschiedlicher Epochen und Kulturen.

Denn Ruhrsonanz ist ein Projektchor, der Raum für interkulturelle Begegnungen schafft. In einem offenen Probenprozess, in dem unterschiedliche kulturelle Einflüsse aufeinandertreffen, entstehen neue Verbindungen, aus denen sich das Konzertprogramm entwickelt. Geplant sind unter anderem folgende Begegnungen:

  • Lettische Tradition: In Zusammenarbeit mit dem lettisch-deutschen Chor Ramtai erkunden wir die lebendige Chortradition Lettlands – von modernen Vertonungen des „Hohelieds der Liebe“ (z.B. von Lauma Kazaka) bis zum künstlerischen Austausch mit Muttersprachler:innen.
  • Fernöstliche Klänge: Gemeinsam mit einer Musikerin aus der Inneren Mongolei erarbeiten wir Liebeslieder ihrer Heimat. Das Singen in ungewohnten Sprachen und Klangräumen wird für uns und das Publikum zum künstlerischen Erfahrungsraum.
  • Von der Romantik bis zur Gegenwart: Werke wie zum Beispiel von Maurice Duruflé (Ubi caritas), Clara Schumann (Gondoliera) und Elaine Hagenberg (O Love) ergänzen das Spektrum um sakrale, romantische und zeitgenössische Perspektiven.

Den Abschluss dieser intensiven Auseinandersetzung mit der Liebe und ihren Ausprägungen bilden zwei besondere Konzerte Ende 2026. Die genauen Konzerttermine geben wir im Sommer 2026 bekannt.